Das Schicksal der Zwerge
Eigentlich sollte schon der dritte Band Die Rache der Zwerge einen Schlussstrich unter das legendäre Zwergen-Epos von Markus Heitz ziehen. Doch auf vielfachen Wunsch seiner Leser — wie er im Nachwort schreibt — hat der Autor noch einmal zur Feder gegriffen, um seine Helden neue Abenteuer bestehen zu lassen und die Serie zu einem packenden Finale zu führen.
Nachdem der sagenhafte Tungdil Goldhand in der Schwarzen Schlucht verschwunden ist, geht das Geborgene Land dem Untergang entgegen und seine Völker ächzen unter der Herrschaft von Drachen und Albae. Boindil Zweiklinge, auch unter dem Spitznamen Ingrimmsch bekannt, und seine Gemahlin, die Maga Goda, wachen in der Festung Übeldamm über die magische Barriere, die die finsteren Kreaturen im Inneren der Schwarzen Schlucht halten soll. Doch die Barriere wird immer dünner und zerbricht schließlich ganz, und ein Heer von Schattenwesen dringt in das Land ein, an ihrer Spitze der Schrecken erregende Kordrion.
Inmitten der finsteren Kreaturen taucht außerdem ein Zwerg auf, der dem heldenhaften Tungdil täuschend ähnlich sieht. Boindil ist außer sich vor Freude, seinen alten Freund wiederzusehen, doch Goda hegt Zweifel. Ist es wirklich der alte Tungdil, der zu ihnen zurückgekehrt ist oder etwas weitaus Finsteres? Derweil taucht im einstigen Königinnenreich Weyurn in der Stadt Mifurdania ein geheimnisvoller Dichter auf, der sich Poet der Freiheit nennt und gegen die Herrschaft des Drachen Lohasbrand und seiner Diener protestiert. Prinzessin Coira schöpft neue Hoffnung, mit seiner Hilfe ihre Mutter, die Königin, aus der Gefangenschaft des Drachen befreien zu können.
In Das Schicksal der Zwerge kehrt Heitz noch einmal in das Geborgene Land zurück, und zur Freude der Leser gibt es ein Wiedersehen mit vielen lieb gewonnenen Figuren aus den vorigen Bänden. Im Vergleich zu den ersten drei Büchern weist dieser Band zwar einige Längen auf, doch die Geschichte ist immer noch spannend zu lesen und für Zwerge-Fans ohnehin ein Muss! Auch dieses Mal — so viel sei verraten — verzichtet der Autor auf ein Happy End, allerdings soll es nach dem finalen Band der Serie mit neuen Geschichten um die Albae weitergehen. — Tolle Unterhaltung mit den größten der kleinen Helden! – Gerhard Schildmann
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(out of 97 reviews)
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5 comments
*S*H*A*D*Y* says:
29/07/2010 at 13:38 (UTC 2)
Review by *S*H*A*D*Y* for Das Schicksal der Zwerge
! Als ich mir dann noch den Prolog von “Das Schicksal der Zwerge” durch gelesen habe, dachte ich mir nur: “Wow, dass wird sicher ein genialer Abschluss!”
Rating:
Nachdem ich die ersten drei Bände regelrecht verschlungen habe bin ich dank Markus Heitz wohl ein regelrechter Zwergefan
Als das Buch endlich da war, habe ich es mir direkt am Veröffentlichungstag gekauft und in seeeehr kurzer Zeit durchgelesen.
Tja und nun muss ich leider gestehen, dass das Ende zwar besser ist als im 3. Band, jedoch der Handlungsstrang mich alles andere als überzeugt hat.
Es ist vieles neu im Geborgenen Land und viele neue Gefahren sind entstanden. Nur leider fand ich, dass diesmal alles… wie soll ich sagen… zu schnell gelöst wurde. In den ersten drei Bänden habe ich immer eine Art Hoffnungslosigkeit für das Geborgene Land empfunden: “Wie sollen die da bloß wieder rauskommen!” Doch dieses Buch war mir zu gut strukturiert und ordentlich abgearbeitet. Ein Problem wurde nach dem anderen angegangen und abgearbeitet – wie in einem Spiel in dem man von Level zu Level reist. Das war in den anderen drei Bänden deutlich besser.
Das Buch selbst fand ich gut geschrieben, ich mag vorallem die Sprache von Mahet, nur ging es mir in diesem Buch alles zu ratzfatz. Mal waren Sie hier, dann wieder dort und dann dort. Die Charaktere um Tungdil haben sehr viel erlebt in diesem Buch (wenn es in der alten Erzählweise von Herrn Heitz gewesen wäre, dann hätte er daraus zwei Bücher machen können), nur leider fehlte echt der Tiefgang.
Gut fande ich, dass man nie wusste, wie es wirklich enden sollte. Die Gruppe von Zwergen hatten zwar einen Plan, aber der ist, wie sollte es anders sein, schon direkt am Anfang gescheitert.
So sei gesagt, für alle Zwergenfans dennoch ein muss und für alle die es werden wollen bzw. etwas neues ausprobieren wollen, ist es auch empfehlenswert, jedoch sollten lieber zuerst die ersten drei Bände gelesen werden ^^!
Ich habe bei der Bewertung zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt, jedoch waren mir drei dann doch nicht angebracht (eher 3,5)! Ich runde zum Gunsten der Zwerge dann hier einmal auf
.
P. Rübsam says:
29/07/2010 at 14:17 (UTC 2)
Review by P. Rübsam for Das Schicksal der Zwerge
Rating:
…aber auch nicht wirklich zufriedenstellend.
Für mich als langjähriger Zwerge-Fan war das 4. Buch ein Muss. Es hat schon Spaß gemacht es zu lesen. Herr Heitz hat einige gute Einfälle für die Story gehabt. Nur leider ist es genau das, was dem Buch in gewisser Hinsicht zu schaffen macht. In den ersten Kapiteln lässt der Autor das ganze noch recht langsam (aber nicht actionlos) angehen. Ab ca. der Mitte des Buches soll das Abenteuer dann auch tatsächlich richtig losgehen. Das war dann auch die Stelle an der ich mir die “To-Do List zur Rettung des Geborgenen Landes” in Erinnerung gerufen habe und feststellen musste, dass die bevorstehende Reise der Heldentruppe für gut 2 Bücher gereicht hätte. Zumal ja auch irgendwo noch Platz zur Beantwortung der vielen Fragen sein musste, die Tungdil mit seinem Erscheinen aufgeworfen hat (und die noch einige andere Charaktere später aufwerfen würden). Tja, an dieser Stelle hab ich dann recht skeptisch auf die verbliebenen ca. 300 Seiten geschaut und hatte dabei so eine dunkle Vorahnung. Und richtig, in der zweiten Hälfte des Buches wurde gnadenlos Kapitel für Kapitel immer einen Gang höher geschaltet, bis ich auf den letzten 50 Seiten dem “großen Finale” inkl. Epilog beiwohnen konnte. Schade ist, dass die Charaktere (mit Ausnahme von Ingrimmsch und Tungdil) dabei immer mehr zu Statisten verkommen sind.
Nunja, wie gesagt: Das Buch ist kein totaler Reinfall und hat sicherlich auch seine Glanzpunkte, dennoch hatte ich am Ende den Eindruck dass sich Herr Heitz ein wenig übernommen hat. Zu viele “glückliche Zufälle”, zu viele offene Fragen und der Eindruck dass ich eher eine Zusammenfassung der ursprünglichen Story gelesen habe, weil der Platz am Ende nicht mehr gereicht hat.
Auch wenn ich die Truppe aus dem Geborgenen Land ziemlich ins Herz geschlossen habe, will ich hoffen dass Herr Heitz von einem weiteren Teil absieht, sofern er auch so geschrieben ist wie der Vierte hier.
Michael Schreiber says:
29/07/2010 at 14:33 (UTC 2)
Review by Michael Schreiber for Das Schicksal der Zwerge
Rating:
Boindil,Vracas und Tungdil sind wieder da.Dieses mal wird aus der sicht von Boindil erzählt.Die Geschichte spielt 250 Zyklen (Jahre) nach dem Tungdil in der schwarzen schlucht verschwunden ist,Boindil hat gewartet wie er es geschworen hatte,als Tungdil dann wieder auftaucht steht er an der spitze eines schwarzen Heeres……
Ich möchte nicht die Geschichte wiedergeben,vorneweg sei gesagt ich habe das Buch verschlungen und es hat sich gelohnt.Allerdings habe ich doch einiges zu bemängeln,der einzigste Charakter den ich wirklich wiedergefunden habe ist Boindil Zweikling mürrisch,kriegerisch die Fäuste schneller als das Hirn,Tungdils veränderung wird stark betont die Antworten auf die Fragen was geschehen sei werden immer nur angedeutet man muss sich vieles selbst erklären und wahrscheinlich werden meine erklärungen nicht mit denen anderer zwergenfans übereinstimmen.Dieses Frage und Antwortspiel zieht sich durch das ganze buch erklärungen sind da komme aber oftmals viel zu spät.Der detaill reichtum der anderen Bänder fehlt mir und auch wenn man sich vieles selbst erklären kann wird mir persönlich zuwenig auf die schlüsselstellen eingegangen.Als Beispiel wird Tungdils ärgster Feind in diesen Teil kaum beschrieben,er ist nun mal das böseste was man sich vorstellen kann.Damit konnte ich dann aber noch recht gut leben,leider spürt man aber am ende das zeit und platz fehlten und so hat mich das Ende sehr enttäuscht.Es ist beinahe einfach nur so dahin geklatscht das,das,das und das ist passiert dieses und jenes wird passieren punkt ende.
Trotz der negativen Dinge ist dieses Buch ein muss für alle Fans von Tungdil und Co,neu und quereinsteiger würde ich aber empfehlen mit Teil eins der Quatrologie anzufangen.
Triplekkk says:
29/07/2010 at 14:56 (UTC 2)
Review by Triplekkk for Das Schicksal der Zwerge
Rating:
Ich hab den Band gestern bekommen und sofort durchgelesen. Ich muss sagen die Story ist mal wieder super erdacht, allerdings bleiben unzählige Fragen am Ende doch noch offen. Völlig unerklärlich ist mir außerdem wie man bei so einem grandiosen Buch das Ende so in den Sand setzten kann, wie es Markus Heitz getan hat. Also eigentlich gibt es für das Buch 5 Sterne, ABER für die vielen Fragen die offen bleiben ziehe ich einen Stern ab und für das Ende ziehe ich ebenfalls einen ab.
Eine weitere Kritik gibt es von mir noch anzumerken. Die Geschichte ist teilweise einfach total an den Haaren herbeigezogen. Man springt 250 Jahre in die Zunkunft und mal wieder ist alles im Eimer….
Nu warte ich voller Spannung auf das angekündigte Werk von Hr. Heitz über die Albae ob es uns etwas über die 250 Jahre erzählt oder erst danach einsetzt.
Dragoneye says:
29/07/2010 at 15:36 (UTC 2)
Review by Dragoneye for Das Schicksal der Zwerge
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Ich war echt erfreut, als ich den vierten Bande der Zwerge entdeckte. Und hab ihn dann auch gleich angefangen zu lesen. Doch irgendwie fehlt mir hier der typische Charme, der von den drei Vorgängern ausgegangen ist. Ich hab mich stellenweise durchquälen müssen. Zwar wurden ein paar Fragen beantwortet, doch zuviele neue aufgeworfen und auch das Ende ist wieder offengeblieben.
Eigentlich schade…